Hallo ihr Sonnenanbeter,

ihr kennt das: Weihnachten ist grad vorbei und auf der Hüfte kann man Braten, Plätzchen und all die anderen Schlemmereien gut erkennen. Spätestens an Silvester wird dann einmal mehr der Plan gefasst, den kommenden Sommer endlich mal wieder in Topform zu sein. Und rubbeldiekatz ist Freibadzeit und aus dem Neujahrsvorhaben ist wieder einmal ein leeres Versprechen geworden. Ich kann mich noch gut an diesen verflixten Kreislauf erinnern.

Sommer ist toll, aber nicht gerade für die Motivation. Im Juli ist es eben einfach zu spät, den Körper für Bikini oder Speedo in Form zu bringen. Bei drückender Hitze tragen wir nunmal wenig Kleidung und können die Schwachstellen unseres Körpers nicht mit Pulli und langer Hose kaschieren. Außerdem fällt es bei 30 Grad plus auch schwer, die Motivation für ein hartes Workout aufzubringen und bei enormer Hitze muss man außerdem auch doppelt aufpassen, seinen Körper nicht zu überfordern. Und so sehr ich Sport und Fitnesstraining liebe: so ein Tag bei 30 Grad am See, mit Eis oder einer guten Grillwurst ist schon eine sehr verlockende Alternative.

Fit in den Sommer, fit aus dem Sommer

Und ihr solltet euch diese Tage auch gönnen. Die Sommer bei uns sind meist nicht besonders lang und da ist es völlig in Ordnung, die perfekten Sommertage, die wir haben, auch als Sommertage zu verbringen, im Park oder am See. Aber ich verrate euch eins: wer fit in den Sommer geht, hat mehr davon. Letztes Wochenende habe ich zum Beispiel Stand Up Paddeling ausprobiert. Bei strahlendem Sonnenschein über einen See zu paddeln – und zwischendurch mal ins kühle Wasser zu fallen – ist eine super Aktivität für einen megaheißen Sonntag. Und nebenbei ist es ein kleines Workout. Probiert neue Dinge aus und beansprucht gleichzeitig ungewohnte Muskelgruppen.

Frühjahr und Herbst sind die besten Jahreszeiten, um eure Fitness in neue Höhen zu pushen. Über den Sommer und den Winter gilt es, den Stand zu halten und Energie zu tanken. #schnellfit funktioniert im 8-Wochen-Rhythmus und wenn ihr diese Trainingswochen voll durchzieht, dann könnt ihr es euch auch erlauben, mal eine kleine Trainingspause einzulegen. Ihr solltet dann nicht komplett aufhören zu trainieren, aber ihr könnt die Anzahl und die Intensität ein bisschen runterschrauben. Der Körper braucht diese Ruhephasen sogar.

Motivation, Ausreden, Überwindung

Das Motiv in der Motivation ist bei uns allen ähnlich. Wir wollen entweder abnehmen, mal so richtig fit werden oder wir arbeiten auf ein konkretes Fitness-Ziel hin. Sich immer wieder neu aufzuraffen ist enorm schwierig und wir finden immer wieder neue Ausreden: zu heiß, zu kalt, Regen, Schnee, Urlaub, Arbeit, und und und … Ausreden zu finden ist die leichteste Übung. Sich selbst immer wieder zu motivieren ist dagegen unheimlich schwer. Aber es geht – und es wird von mal zu mal einfacher.

Es gibt keine Wundermittel gegen Trainingsfaulheit, aber es gibt kleine Tricks: druckt euch einen Trainingsplan aus, hängt ihn prominent bei euch zu Hause auf und schreibt ganz fett ein Starttermin drauf. Hakt die einzelnen Workouts ab und seid stolz auf das, was ihr bereits geleistet habt. Meldet euch für einen kleinen Stadtlauf an. Setzt euch Ziele und erzählt guten Freunden davon. Sie werden euch motivieren und nachfragen, wie es läuft.

Der nächste Sommer beginnt heute. Ganz bald ist der Sommer vorbei und dann kommt rubbeldiekatz auch schon der Winter, Weihnachten und schon geht das Spiel von vorne los. Startet heute, und zum kommenden Jahreswechsel habt ihr schon einen guten Vorsprung. Dann könnt ihr an Weihnachten guten Gewissens auch mal eine Praline mehr essen, denn ihr wisst bereits, wie ihr diese Kalorien abtrainieren könnt. Mit fittem Körper ist das Leben nicht besser, aber viele Dinge machen gleich doppelt so viel Spaß.

Macht mit! und werdet #schnellfit. Auf geht’s – startet heute euer Projekt Sommerbody.

Viel Spaß,
euer Coach Chris

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