Hallo Sportsfreunde,

ich glaube man sieht’s: ich bin verliebt. Das ist nicht neu und auch nicht der Grund dieser Kolumne, aber ich möchte trotzdem ein paar Gedanken dazu mit euch teilen. Selbstbewusstsein, Motivation, Fitness, Liebe – all das hängt doch irgendwie zusammen. Ich trainiere viel, besonders in den letzten Monaten habe ich meine wöchentliche Routine noch einmal ein bisschen aufgedreht, um für den Videodreh zum zweiten Teil von „Die Kraft der Disziplin“ so richtig in Form zu sein. Mehr Training und eine noch bewusstere Ernährung. Aber all das ist keine Qual für mich. Es ist mein Leben und es macht mich glücklich. Und hier kommen wir zum Punkt dieser Kolumne.

Verliebtsein als Booster

Besonders frisch verliebte werden es bestätigen können. Mit Schmetterlingen im Bauch läuft man doch ein bisschen schneller, schafft locker zwei Push-Ups mehr und es fällt deutlich leichter morgens für eine Ausdauer-Einheit aus dem Bett zu hüpfen. Es ist verrückt: Liebe beflügelt. Und Sportler, bei denen es auf den „Flow“ bzw. einen freien Kopf ankommt, wie beim Snowboarden, Boxen oder Basketball spielen können das ebenso bemerken. Wer eine starke, selbstbewusste Partnerin hat, der kann das Hirn auch besser ausschalten und sich auf den Schlag, Schuss oder den Wurf konzentrieren ohne dabei verkrampft zu sein.

Glück ist übertragbar

Wir sind uns sicher einig, dass Glück übertragbar ist, quasi abfärbt. Nur wer mit sich selbst im Reinen ist, kann auch die Menschen in seiner Umgebung mitreißen. In einer Partnerschaft sollte man nicht „erwarten“. Man sollte geben, geben, geben – eben versuchen der Mensch zu sein, den man sich selbst an seiner Seite wünscht. Der Profit kommt dann von ganz alleine. Und er wird dann kommen, wenn ihr ihn am dringendsten braucht. Nämlich dann, wenn ihr mal nicht happy durch die Gegend hüpft, wie ein Schlumpf. Das Leben ist nicht immer Verliebtsein, aber zu zweit sind auch die schlechten Tage leicht zu überstehen und dann geht es gemeinsam wieder bergauf.

Glück und Liebe kann man nicht berechnen oder timen – sie passiert. Ihr dürft nicht darauf warten oder gar hoffen. Arbeitet jeden Tag an euch selbst, trainiert, esst ordentlich, tut Gutes und sucht nach eurem ganz persönlichen Glück. Dann wird es irgendwann passieren und Armor, der Schlingel, erwischt euch ganz unverhofft. Ich hab großes Glück und wurde schon getroffen.

Danke Viv, du bist mein Glück. Und jetzt runter auf die Matte: 15 Burpees, 20 Squats und 15 Push-Ups. Wir hatten einen Muffin zum Frühstück!

 

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