Das Ziel von Fitnesstraining ist natürlich auch der Aufbau von Muskeln. Das Ziel von #schnellfit ist es allerdings nicht, große Muskelberge aufzutürmen, sondern eine ausgewogene Definition aller Muskelgruppen im Körper zu erreichen. Wir wollen die positiven Effekte von körperlichem Krafttraining nutzen, um das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Es geht zum einen um die Verbesserung von Körperhaltung und der eigenen Körperwahrnehmung. Zudem erreichen wir aber auch eine Entlastung der Bandscheiben und Gelenke. Und darüber hinaus regen wir durch die Steigerung von Grund- und Leistungsumsatz die Fettverbrennung an. Wir wollen euch fitter und gesünder machen.

Muskelhypertrophie

In der Fachsprache wird der Muskelaufbau, bzw. sein Wachstum als Muskelhypertrophie beschrieben. Dieser Begriff beschreibt die Vergrößerung des Muskulaturquerschnittes, der beanspruchte Muskel wird also dicker. Dieses Wachstum wird durch eine Beanspruchung erreicht, die über das normale Leistungsniveau hinausgeht. Durch gezieltes Training wird ein Wachstumsreiz ausgelöst, der eine vermehrte Proteineinlagerung bewirkt. Das Muskel wird größer und vor allem leistungsstärker. Wer sich für die biologischen Hintergründe des Muskelaufbaus interessiert, findet in diesem Wikipedia-Artikel einige Antworten.

Wichtig ist zu wissen, dass wir durch gezieltes Krafttraining Veränderungen im Kreislauf- und Zentralnervensystem sowie im Bewegungsapparat hervorrufen. Das Ziel ist Steigerung der Leistungsfähigkeit. Außerdem müsst ihr verstehen, dass eure Muskeln nicht während des Trainings wachsen, sondern in den Ruhephasen dazwischen. Während des Workouts fehlt dem Körper schlicht die Energie für den Muskelaufbau. Mit intensivem Training setzt ihr den Wachstumsreiz, der in den Regenerationsphasen das Wachstum anregt.

Jeder Körper ist verschieden

Die Biologie und vor allem die Genetik spielen jedoch ebenfalls eine Rolle beim Muskelaufbau. Wie ein Körper auf intensives Krafttraining reagiert, ist von Person zu Person unterschiedlich. Das hängt hauptsächlich mit dem Stoffwechsel zusammen, also der Fähigkeit des Körpers, aufgenommene Energie im Körper zu verteilen und umzuwandeln. Aber das sollte keine Ausrede sein. Lasst euch nicht davon abschrecken, wenn ihr nicht sofort beeindruckende Ergebnisse erzielt. Christopher zum Beispiel, hat viele Jahre für den Körper trainiert, den er heute hat. Disziplin im Training und bei der Ernährung sind elementar. Und wenn ihr einmal richtig fit seid, ist es viel einfacher dieses Fitnesslevel zu halten, als der Weg dorthin.

Das Muskelgedächtnis

Dieser Begriff ist umstritten und vieldeutig. Zum einen spricht man zum Beispiel beim Golfen vom Muskelgedächtnis. Dabei geht es darum, dass sich der komplexe Bewegungsablauf des Golfschwungs in das Muskelgedächtnis einprägt und verselbstständigt. Bei Skilaufen und Radfahren ist es ähnlich. Wenn man den Bewegungsablauf einmal gelernt hat, dann bleibt er auch erhalten.

Eine andere Definition des Muskelgedächtnisses spricht dem Muskel ein Gedächtnis zu. Im Profisport hat man beobachtet, dass Sportler nach einer schweren Verletzung und der damit einhergehenden Trainingspause relativ schnell wieder das Fitnesslevel von vor der Verletzung erreichen können. Sehr viel schneller, als untrainierte Menschen es schaffen würden. Es lohnt sich also sehr, seinen Körper zu trainieren, denn wer einmal einen gewissen Level erreicht, dem fällt es leichter, dieses Level zu halten und wenn doch mal eine Pause eintritt, ist es später leichter diesen Zustand wieder zu erreichen. Das ist auch ein sehr gutes Argument für Sport in der Jugend, denn ein junger Körper ist naturgemäß wesentlich empfänglicher für sportliche Aktivität als ein älterer.

Eine dritte Definition des Muskelgedächtnisses habt ihr vielleicht schon bei dem aktuellen ersten Trainingsprogramm bemerkt. Hier geht es um euer Gedächtnis. Oft macht euch euer Kopf einen Strich durch die Rechnung, denn ihr erreicht einfach keine Steigerung des Volumens bei euren Trainingseinheiten, obwohl ihr konsequent und fleißig trainiert. Das liegt dann meist daran, dass ihr nicht genug Vertrauen zu eurem Körper habt. Ihr schafft also zehn Liegestütze, aber immer bei dritten Satz merkt ihr schon bei der sechsten Wiederholung, dass der Muskel aufgibt. Es ist schwer den Kopf auszuschalten, aber versucht einfach mal nicht laut mitzuzählen, sondern einfach weiterzumachen, bis es wirklich nicht mehr geht. Es passiert Trainingsneulingen oft, dass sie an einer bestimmten Grenze hängenbleiben, weil diese Grenze im Kopf markiert ist. Dabei ist die Steigerung des Trainingsumfangs entscheidend für den Erfolg. Versucht diese Grenze zu durchbrechen und habt Vertrauen in eure gewonnene Leistungsfähigkeit.

So, und jetzt auf ins Training! Hintergrundwissen ist gut, aber am wichtigsten ist und bleibt das regelmäßige Training! Viel Erfolg,
Euer #schnellfit-Team!

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