Wir wollen euch nichts verbieten. Dennoch empfehlen eine wir erhöhte Aufmerksamkeit beim Thema Ernährung. Heute fühlen wir sechs alltäglichen Nahrungsmitteln auf den Zahn und empfehlen eine Alternative.

Weißer Reis – Tausche ihn gegen braunen bzw. Naturreis

Das ist ein einfacher Tausch, oder? Reis wird als Kohlehydrat-Alternative viel gepriesen und das auch zu Recht. Sowohl bei Vitaminen als auch bei Mineralstoffen liefert brauner Reis höhere Werte als sein weißer Bruder. In der Sushibude wird es natürlich schwer, den japanischen Meister zu überzeugen, doch bitte braunen Reis zu verwenden. Aber das ist okay. Es geht um die Aufmerksamkeit, nicht darum ein Nahrungsmittel als bösartig zu brandmarken und allerorten als Feinbild zu propagieren. Gönnt euch halt mal was – zum Ausgleich einfach eine Ausdauer-Einheit extra einschieben.

Schokoriegel und stark gesüsste Fitness-Riegel  

Neuerdings begegnen uns im Supermarkt sogar Fitness-Riegel, die fett- und zuckerfrei sein sollen. Lasst euch nicht täuschen, die meisten dieser Riegel sind dafür voll von künstlichen Süßungsmitteln und Aromastoffen. Diese Riegel werden als Snack angeboten, oder als besonders gesund beworben. Gesund?! Ein Apfel ist gesund. Wer bei der Tour de France mitfährt, der braucht zwischendurch einen Energieschub. Ein Tag im Büro geht auch so.

Limo – Versuchs mal mit Tee. 

Leichter gesagt als getan, aber es lohnt sich. Wenn es nach uns gehen würde, wären 1,5-Liter-Flaschen Limonade verboten. Es ist unfassbar, wie viel Zucker darin steckt. Und auch die Diät-Varianten sind ein schlechter Witz. Limonade mit 0 Kalorien. Mathematisch vielleicht, aber darin verstecken sich einfach zu viele unsinnige Zusatzstoffe. Limonade wurde in Amerika als einer der Auslöser für die Übergewichtsproblem des Landes identifiziert. Ein Glas ist ja mal okay. Dann schmeckt es auch. Aber bitte benutzt Limonade nicht als Grundlage eurer Flüssigkeitsaufnahme.

Trinkt Wasser. In Deutschland können wir ohne Probleme auch Leitungswasser empfehlen. Und trinkt nicht erst, wenn ihr durstig seid. Aus Wasser könnt ihr auch Tee machen, oder einfach mal ne Zitrone in einer Karaffe einlegen, wenn ihr ein bisschen Geschmack wollt. Aber gewöhnt euch den Griff zu den großen Flaschen Zuckerwasser ab. Stellt euch einfach mal vor, in eine 1-Liter-Flasche Wasser 40 Würfel Zucker reinzuwerfen. Niemand würde das tun, Limo ist aber genau das.

Studentenfutter – Nüsse, Mandeln, Samen + Obst

Studentenfutter ist eigentlich voller gesunder Dinge wie Nüsse, Früchte und manchmal ein bisschen Schokolade. Meist sind diese Früchte aber getrocknet und mehr als wahrscheinlich sind sie gezuckert und mit anderen Konservierungsstoffen behandelt. Kauft einfach unbehandelte Nüsse, Samen und Trockenfrüchte. Zusammen mit etwas Obst oder Käse ergeben sie einen sinnvollen und energiereichen Snack. Versucht euch von den vielen industriell verarbeiteten Produkten zu lösen.

Fertige Salatdressings – Seid kreativ

Hier gilt das Gleiche: wir sind geprägt von diesem industriellen Fertigprodukten. Mit fertigen Dressings verwandelt ihr allerdings eine gute und gesunde Mahlzeit in eine Katastrophe. Die meisten Dressings beinhalten eine überraschende Menge an Fett und Kalorien, die einen Salat zu einem Fettgehalt ähnlich wie einem Cheeseburger verhelfen können. Dabei ist es so einfach: frischer Zitronensaft, Salz, Pfeffer und dazu ein kleiner Schluck Essig und gutes Olivenöl. Seid kreativ.

Säfte aus dem Karton – Limo 2.0

Obst aus der Tüte. Das kann doch nicht schlecht sein. Auch dieser Trend erobert die Supermärkte und auch hier werbe viele Hersteller mit den Schlagworten „Gesundheit“ und „Fitness“! Meist ist das ein absoluter Witz. Schaut einfach mal auf die Etiketten. Die meisten Säfte enthalten auch eine große Menge Zucker, manche machen tatsächlich der Limo Konkurrenz. Macht euch den Saft einfach mal selbst. Ihr werden euch erschrecken, wie teuer ein selbstgemachter Smoothie sein kann. Aber das sollte euch auch vor Augen führen, dass die gekauften Varianten keine wirkliche Alternative sein können.

Respektiert euren Körper

Eigentlich wissen wir alle, was gut und was eher schädlich für unsere Fitness-Ziele ist. Das heißt aber nicht, dass es einfach ist, alte Gewohnheiten von heute auf morgen abzustellen. Es ist eine lange Reise, aber mit Geduld und ein bisschen Disziplin könnt ihr eure Ziele erreichen.

 

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