Um die Antwort mal ganz vorne weg zu nehmen – das muss natürlich letztendlich jeder für sich entscheiden, wir haben hier allerdings ein paar Vor- und Nachteile für euch, die vielleicht bei der Entscheidung helfen.

Der wohl größte Vorteil des Trainings im Fitnessstudio sind die Geräte und alle anderen dort aufzufindenden Trainingsangebote, denn die meisten Studios bieten neben den Standartgeräten auch ein Schwimmbad, verschiedene Kurse oder auch Sauna an. Der Wellness-Faktor kommt hier also ebenfalls oft nicht zu kurz. Außerdem hast du immer einen professionellen Trainer vor Ort, der dir bei Fragen Hilfestellungen geben kann.
Viele Sportinteressierte können sich im Fitnessstudio auch einfach viel besser motivieren, denn hier gibt es nichts Anderes als Sport, man kann sich so gut wie gar nicht ablenken lassen und wenn man extra den Weg ins Studio auf sich genommen hat, dann ist die gesamte Motivation auch größer. Wo wir jedoch auch schon bei den Nachteilen wären – der Weg ins Fitnessstudio braucht Zeit, wohnst du nicht direkt in der Stadt müssen viele allein für eine Strecke 30 Minuten Fahrtzeit oder auch mehr auf sich nehmen. Von daher kannst du dein Training nicht einfach mal spontan in deinen Alltag packen, wenn du eine halbe Stunde Zeit hast, sondern musst deine Trainingseinheiten deutlich besser planen. Kannst du nur abends nach der Arbeit trainieren gehen, solltest du auch auf jeden Fall bedenken, dass es zu dieser Zeit gerade in Studios in der Stadt deutlich voller werden kann, als tagsüber. Dadurch kann es zu Wartezeiten kommen und du solltest auf jeden Fall ein wenig mehr Zeit einplanen. Und zu allerletzt – du musst dein halbes Badezimmer mit durch die Gegend schleppen, um dich umziehen und vor Ort duschen gehen zu können.

Auf der anderen Seite hat jedoch auch das Hometraining seine Vor- und Nachteile. Viele scheuen sich davor, da die Anschaffungskosten für Geräte, Hanteln und andere Trainingshilfsmittel nicht gerade niedrig sind und man zu Hause natürlich auch den Platz dafür haben muss. Jedoch spart man sich dabei die monatlichen Beitragskosten, die je nach Studio von 20 bis zu 100 Euro variieren können. Möchtest du nicht gleich auf teure Geräte zurückgreifen, kannst du auch vorerst mit deinem eigenen Körpergewicht und einigen Hilfsmitteln aus dem Haushalt trainieren. Ein weiterer Faktor, der für das Heimtraining spricht ist die Zeit. Du musst deine Sporttasche nicht packen und den Weg ins Fitnessstudio nicht auf dich nehmen, sondern kannst auch in kurzen Pausen ein Training in deinen Alltag einbauen. Auch musst du dich nicht danach richten, wann ein Gerät gerade frei ist und hast beim Trainieren vollkommen deine Ruhe. Dies ist für viele Sportler jedoch ein Nachteil – durch das Absolvieren des Trainings in den eigenen vier Wänden lässt man sich wesentlich schneller ablenken und die Motivation ist meist nicht so groß wie in einem Studio. Zusätzliche Extras wie Zumbakurse, Yogatraining, Schwimmen und Sauna bleiben dir zu Hause ebenfalls verwehrt.

Fazit: Ob du lieber ins Fitnessstudio gehst oder dein Training zu Hause absolvierst, bleibt letztendlich eine Typ- und Geschmacksfrage. Wenn du unter Leuten motivierter bist, du Wert auf einen professionellen Trainier legst und dir der Geld – und Zeitfaktor nicht so wichtig sind, bist du im Fitnessstudio besser aufgehoben als jemand, der beim Trainieren lieber seine Ruhe hat, dieses vorher zeitlich nicht genau planen möchte und auch gerne mit eigenem Körpergewicht trainiert.

Unser Tipp – Probieren geht über Studieren. Viele Fitnessstudios bieten Mitgliedschaften für einen oder zwei Monate an, in denen du diese austesten kannst. Versuche es doch einmal mit zwei Monaten Training zu Hause und zwei Monaten im Fitnessstudio und du wirst schnell merken, womit du besser klar kommst.

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