Zur Strandfigur in 8 Wochen. Versprechen dieser Art werdet ihr von uns nicht hören. Denn so einfach ist es leider nicht. Um die „Strandfigur“ zu bekommen, mit der wir alle täglich im TV und in Magazinen konfrontiert werden bedarf es einen erheblichen Einsatz und dazu kommt, dass auch die Genetik eine große Rolle spielt.

Der Schlüssel liegt im Körperfettanteil

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Auf dem Bild bekommt ihr einen ganz guten Überblick. Natürlich müssen Muskeln vorhanden sein, um einen Waschbrettbauch zeigen zu können, aber wirklich sichtbar wird er nur, wenn ihr euren Körperfettanteil nach unten schraubt. Das ist harte Arbeit und erfordert eine ganze Menge Disziplin.

Ernährung

Um den Körperfettanteil zu reduzieren ist besonders die Ernährung ausschlaggebend. Dabei gilt es besonders auf folgende Punkte zu achten: Protein-/Eiweißreich essen: Das fördert den Muskelaufbau. Kohlenhydrate reduzieren: Dieses Thema haben wir ja schon oft angesprochen. Helles Brot, Pommes und Co. sind lecker, aber sie bremsen den Erfolg. Kohlenhydrate sollten außerdem im besten Fall nach dem Training gegessen werden und dann welche mit niedrigem glykämischen Index. Zum Beispiel Schwarzbrot, Naturreis, Hafermehl und Gemüse. Wasser und grüner Tee: Verzichte auf gezuckerte Getränke. Besonders grüner Tee ist dafür bekannt den Stoffwechsel und damit die Fettverbrennung zu fördern. Wasser sollte die Flüssigkeitsquelle Nr. 1 sein.

Training: Hochintensiv plus Ausdauer

Muskeln aufbauen und Körperfett reduzieren sind zwei unterschiedliche Wege. Beides gehört zwar zusammen, aber ihr solltet es dennoch getrennt betrachten. Wenn ihr euch an unsere Programme haltet, dann solltet ihr in den jeweils 8 Wochen ordentlich Muskeln aufbauen. Wenn Muskeln trainiert und beansprucht werden, dann wachsen sie auch. Nach den acht Wochen könnt ihr dann mal eine „Definitionsphase“ einschieben. Geht zum Beispiel einmal zwei Wochen jeden Tag Laufen und esst dabei besonders bewusst. Ausdauertraining ist ein Fettkiller. Schaut euch Triathleten und Marathonläufer an, die haben meist einen sehr geringen Körperfettanteil, aber eben auch keine ausgeprägten Muskeln, weil sie eben kein extremes Krafttraining machen. Warum sollten sie dieses zusätzliche Gewicht auch immer mitschleppen. Wir sehen den Mittelweg zwischen Bodybuilder und Triathlet als golden an.

Genetik: Ekto-, Meso- und Endomorph

Nicht jeder Körper reagiert gleich auf Kraftsport und die Vorteile einer gesunden Ernährung. Während der eine schon von Natur aus eine schlanke und muskulös wirkende Figur aufweist, neigt der andere zur Bildung von Körperfett und besitzt deshalb einen Bauchansatz. Aus sportlicher Sichtweise wird in drei unterschiedliche Körpertypen unterteilt:

Der ektomorphe Körpertyp besitzt nur sehr wenig Körperfett und deshalb einen schlanken Körperbau, zumeist in Verbindung mit einem verhältnismäßig kurzen Oberkörper, langen Beinen und Armen. Ein rasanter Stoffwechsels bewirkt, dass er nur schwierig an Gewicht zunimmt. Der Brustkorb ist nur wenig ausgeprägt. Das gleiche gilt für seine Schultern. Oft kommt dünnes Haar dazu. Der mesomorphe Körpertyp bringt die idealen Voraussetzung zum Aufbau von Muskeln mit. Erkennbar an einem von Natur aus großen Brustkorb und der typischen V-Form des Oberkörpers. Auffällig am mesomorphen Körpertyp sind auch noch die großen Füße und Hände, sowie das markante Gesicht, die kräftige Haut und dichter Haarwuchs. Der endomorphe Körpertyp zeichnet sich durch einen verhältnismäßig langsamen Stoffwechsel aus und setzt dadurch besonders schnell Körperfett an. Der endomorphe Typ ist äußerlich an einem kurzen Hals, kurzen Extremitäten, einer breiten Hüfte und einer weich wirkenden Muskulatur zu erkennen.

Fazit

Fitness ist eine Lebensaufgabe. Zunächst solltet ihr euch klare Ziele setzen: Was will ich erreichen? Einen Marathon laufen oder aussehen wie Arnold Schwarzenegger? Und dann müsst ihr euch klar werden, wie viel Einsatz dahinter steht.

Wir müssen nicht alle aussehen, wie Supermodels. Viel wichtiger ist eure Gesundheit. Sport und eine gute Ernährung sind der Grundstein für ein zufriedenes Leben. Und wenn ihr eine gute Grundfitness besitzt, dann ist der Weg zum Supermodel auch nicht mehr so weit. Vielleicht trennen euch dann wirklich nur intensive und absolut disziplinierte 8 Wochen davon.

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