Hast Du ein klares Ziel vor Augen? Perfekt, denn das ist wichtig, um zu wissen, wofür man sich eigentlich motivieren soll. Und: Motivation ist der Schlüssel! Diesen Satz können wir nicht oft genug predigen.

Gewohnheit ist gleichzeitig Freund und Feind!

Mit Gewohnheiten verbinden wir in der Regel unsere schlechten Angewohnheiten: rauchen, Bier trinken, Schokolade auf der Couch und all diese kleinen Dinge, die unser Fitness-Vorhaben konterkarieren. Gewohnheiten sind ein Zeichen von Stabilität. Und nach der suchen wir ja irgendwie alle. Stabilität bedeutet Sicherheit, wir streben einfach danach uns wohl zu fühlen. Und dabei unterscheidet unser Gehirn nicht zwischen guter und schlechter Angewohnheit.

Wir Menschen sind eben Gewohnheitstiere. Das merkt man vor allem daran, dass wir unsere eigenen Gewohnheiten ganz automatisch ausführen. Nehmen wir das Rauchen: aufgegessen – Kippe, rote Ampel – Kippe, usw. Denkt mal über eine eurer „schlechten“ Angewohnheiten nach und sucht nach eben diesen Automatismen – es ist erschreckend.

Die 21-Tage-Regel

So lange dauert es angeblich, bis wir eine neue Routine ausbilden oder ebene eine alte Routine aufbrechen. Das ganze basiert auf wissenschaftlichen Beobachtungen und lässt sich nur schwer wirklich belegen. Aber es scheint wirklich etwas dran zu sein. Probiert es einfach mal aus. Sucht euch ein bestimmtes Ziel und verfolgt es knallhart genau 3 volle Wochen lang. Das kann auch was banales sein: etwa morgens eine halbe Stunde früher aufzustehen, morgens mit dem Rad zur Arbeit zu fahren oder abends keine Süßigkeiten mehr zu essen.

Das geht schneller, als ihr vielleicht denkt: 21 Tage müsst ihr am Ball bleiben – dann wird die Tätigkeit zur Gewohnheit – in nur 3 Wochen zur Routine. Also: Macht euch eine Strichliste, markiert den Tag – 3 Wochen von heute an – im Kalender oder setzt euch in Outlook oder Google einen täglichen Reminder – für 3 Wochen. In dieser Zeit müsst ihr allerdings eisern sein. Und dann wird aus dieser Tätigkeit eine Gewohnheit, auf die ihr plötzlich gar nicht mehr verzichten wollt.

 

Kleine Schritte – Große Schritte

Startet wirklich mit ganz kleinen Vorhaben, die euch nicht wirklich vor eine große Aufgabe stellen. Und wenn ihr so zwei, drei neue Rituale etabliert habt, dann könnt ihr euch auch an größeren Aufgaben probieren. Endlich mal den Fitnessplan komplett durchziehen – zum Beispiel.

Was wird eure erste Aufgabe? Macht euch eine kleine ToDo-Liste und arbeitet sie ganz langsam von oben ab. Viel Erfolg!

 

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  1. Hi, ein sehr schönes Thema. Ich nutze dieses Prinzip persönlich schon länger und versuche immer für 30 Tage ein neues Verhalten umzusetzen oder ein altes zu verändern und es ist meist so, dass ich am Ende dieser 30 Tage gar nicht mehr richtig über das Verhalten nachdenke, sondern es fast schon unbewusst umsetze. 30 Tage reichen bei mir also definitiv um ein neues Verhalten als Gewohnheit zu etablieren. Gruß Micha