Fett ist ein echt fieses Wort. Es gab Zeiten, in denen Frauen mit hohem Körperfettanteil als das Schönheitsideal galten. In einigen Kulturen gilt das sogar heute noch. Denn ein fülliger Körperbau steht für eine reichhaltige Ernährung und damit für Wohlstand. Heute ist das anders: fit ist sexy! Nachdem in den Anfangsjahren unseres Jahrtausends noch ultradünne Models die Laufstege und Magazincover dominiert haben, geht der Trend heute glücklicherweise in eine gesündere Richtung. Wir bei #schnellfit haben ein eigenes Schönheitsideal: gesund ist unser sexy!

Weder die Waage, noch das Maßband sollte euer Wohlbefinden bestimmen. Es geht darum, wie ihr euch fühlt. Gutes Essen, der passende Sport und ein wacher Geist – das sind die drei Bausteine für euer Wohlbefinden. Wer gesund isst und lebt, der sieht auch gut aus. Punkt.

Abnehmen, abnehmen, abnehmen!

Besonders junge Frauen wollen immer eines: abnehmen! Es scheint nur um die Zahl auf dieser verdammten Waage zu gehen. Und dann wird gehungert, eine Diät nach der anderen ausprobiert und täglich wird auf der Waage nach dem Erfolg gesucht. Wir wollen euch lachen sehen! Ganz ehrlich, schmeißt die Waage weg und beginnt Fitness als das zu sehen, was es ist: eine Lebenseinstellung. Spaß an der Bewegung, Freude an gutem, frischem und gesundem Essen plus eine positives Bild von eurem Körper und der Welt, in der ihr lebt!

Sport ist kein notwendiges Übel, um endlich schlank zu werden. Sport ist Freiheit. Mit körperlichem Training erreicht ihr so viel mehr, als nur die körpereigenen Mechanismen zur Fettverbrennung anzuregen. Es geht um Selbstbewusstsein und Leistungsfähigkeit. Es ist einfach ein tolles Gefühl, Treppen locker hochhüpfen zu können oder 10 Kilometer locker durch den Wald zu laufen. Wer Sport lieben lernt, sieht automatisch besser aus!

Abbauen oder Verbrennen?

Unter Fettabbau versteht man die Reduktion von gespeichertem Körperfettgewebe. Körperfett wird abgebaut, wenn wir mehr Energie verbrauchen als wir über die Nahrung aufnehmen. Man spricht dann von einer negativen Energiebilanz. Diese Fettverbrennung durch Fettsäurenoxidation ist eine Form der Energiebereitstellung, die in unserem Körper rund um die Uhr stattfindet. Relativ gesehen, verbrennt man umso mehr Fett, je weniger intensiv die körperliche Belastung ist. Doch ist dann aufgrund des niedrigen Energieumsatzes (= Kalorienverbrauch) die absolute Menge an verbranntem Fett gering. Der Energieumsatz steigt jedoch mit zunehmender Belastung. Wie bitte? Okay, wir versuchen das an zwei Beispielen zu erklären:

Beispiel 1: Beim langsamen Laufen mit einer Herzfrequenz von ca. 60% der maximalen Herzfrequenz (MHF), beträgt der Energieumsatz ca. 8 Kilokalorien pro Minute. Bei dieser Belastung stellt der Körper ungefähr 70–80% der benötigten Energie aus der Fettverbrennung zur Verfügung. 20–30% werden aus der Glucoseverbrennung bereitgestellt. In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass ca. 6 Kilokalorien pro Minute aus der Verbrennung von Fetten verbraucht werden.

Beispiel 2: Mittelschnelles Laufen mit einer Herzfrequenz von ca. 80% der MHF. Der Energieumsatz ist nun deutlich höher und beträgt ca. 18 Kilokalorien pro Minute, wobei die Energie zu ungefähr gleichen Anteilen aus Fettverbrennung und Glucoseverbrennung bereitgestellt wird. Das bedeutet, dass ca. 9 Kilokalorien pro Minute aus Fett verbrannt werden.

Wichtig ist, an dieser Stelle nochmals darauf hinzuweisen, dass es zu einer negativen Energiebilanz kommen muss, um Erfolg zu haben. Um den Verbrauch an Energie zu erhöhen, stehen zwei Trainingsarten zur Verfügung:

Ausdauer- und Kraft-Training

Das Ausdauertraining ist aufgrund seiner positiven Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System natürlich bestens geeignet. Krafttraining, und besonders die hochintensiven Einheiten (W5-8 im #schnellfit-Trainingsplan), kann allerdings einen wesentlich höheren Energieverbrauch pro Stunde verursachen. Außerdem beugt es dem alters-physiologischen Verlust an Muskelmasse vor und regt den metabolischen Zucker- und Fettstoffwechsel an.

Kurz: Bewegung schlägt Stillstand. Bewegt euch viel, möglichst intensiv und so oft es geht. Dazu solltet ihr gut und gesund essen und eben darauf achten, dass ihr mehr Energie verbraucht als ihr zu euch nehmt. Dann verbrennt ihr Fett. Setzt euch keine Ziele á la 5 kg pro Monat, sondern versucht einen Lebenswandel mit positiver Energiebilanz zu etablieren. Dann kommt irgendwann automatisch der Tag, ab dem ihr andersrum darauf achten müsst auch genug Energie zu euch zu nehmen, weil euer Körperfettanteil einstellig geworden ist.

Unser Tipp: Wenn ihr unbedingt Gewicht verlieren wollt: jeden Tag Ausdauertraining. Am besten täglich zweimal 30 Minuten auf dem Heimtrainer oder sportlich mit dem Rad zur Arbeit und wieder zurück fahren. Dazu ein bisschen gezieltes Krafttraining und ihr werdet eine sehr schnelle Veränderung erfahren.

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