Zucker ist für eine gesunde, sportgerechte Ernährung prinzipiell überflüssig. Das bedeutet natürlich nicht, dass wir ihn komplett aus dem Ernährungsplan streichen müssen. Auch geht es uns hauptsächlich um das Bewusstsein über den eigenen Konsum. Was schätzt ihr: wie viel Zucker nimmt jeder Deutsche so pro Jahr zu sich? Die Antwort kommt später!

Schokolade macht glücklich

Die Vorliebe für Süßes ist für uns Menschen schon evolutionär bedingt. Unsere Vorfahren hat es davor geschützt giftige Früchte zu essen, denn süße Beeren sind essbar, es waren die bitteren, vor denen sich unsere Urahnen in Acht nehmen mussten. Außerdem liefert Zucker schnell und reichlich Energie. Doch heute, wo es keiner Jagd oder dem ewigen Sammeln von Nahrung mehr bedarf, ist Zucker als Energielieferant überflüssig. Energie, die wir in diesem Übermaß oft gar nicht benötigen. Die Folgen davon sind Übergewicht und Adipositas. Aber nicht nur das, ein Zuviel an Kohlenhydraten wird außerdem mit ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, der koronaren Herzkrankheit etc. in Verbindung gebracht.

Wir sollten Zucker also als wertvolles „Gewürz“ für besondere Anlässe betrachten. An dieser Stelle die Antwort auf die Frage aus dem ersten Absatz. Es sind mehr als 30 Kilogramm Zucker, die jeder Deutsche jährlich zu sich nimmt.

Saccharose, Glukose, Fruktose

Im allgemeinen Sprachgebrauch bezieht sich die Bezeichnung „Zucker“ auf den weißen oder braunen Haushaltszucker, die Saccharose. Sie besteht aus miteinander verknüpften Glukose- und Fruktosemolekülen. Diese kleinsten Bestandteile sind die Monosaccharide, sprich die Einfachzucker: Glukose, Fruktose und Galaktose. Darüber hinaus können Fruktose und Galaktose im Stoffwechsel so lange chemisch aufgeschlossen und umgebaut werden, bis auch hier Glukose entsteht. Speichern kann der Körper Glukose zur späteren Energiegewinnung in der Muskulatur und der Leber in einer speziellen Verbindung, dem Glykogen. Essen wir zu viele Kohlenhydrate, können diese im Organismus in Form von Fett gespeichert werden. Monosaccharide und Disaccharide (Zweifachzucker – bestehend aus zwei Monosacchariden) wie Saccharose, Maltose, Laktose und Isomaltulose schmecken süß.

Aber wir wollen hier keinen Chemieunterricht abhalten. Wichtig zu wissen ist, dass Zucker quasi „leere Kohlenhydrate“ sind. Zucker ist, ebenso wie Fett, nicht der Feind. Aber auf Zucker bewusst zu verzichten macht durchaus Sinn, um die eigene Energiebilanz zu verbessern. Je nach Fitnessziel.

Ihr könnt essen und trinken, was ihr wollt. Wichtig ist, dass ihr euch bewusst macht, was ihr zu euch nehmt, sowie das Wissen, dass ihr nur Fett abbauen könnt, wenn ihr mehr Energie verbrennt als ihr zu euch nimmt. Ganz einfach.

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