Hallo Sportsfreund(in),

letzte Woche haben wir über die Hollywood-Illusion gesprochen. James Bond wird quasi dafür bezahlt, gut auszusehen, wenn er Hemd und Manschetten ablegt. Unsereins bekommt gar nichts, außer einem schlechten Gewissen, wenn wir sonntags faul auf der Couch liegen, statt zu trainieren.

Heute will ich dir sagen, warum du es nicht schaffst deinen Neujahrs-Vorsatz „fit zu werden“ durchzuboxen. Es fehlt das Ziel. Es steht eben keine Unterwäsche-Modenschau oder ein Filmdreh in deinem Terminkalender. Fit zu werden ist ein, entschuldige, verflucht beschissener Plan. Vielleicht hast du sogar ein halbwegs konkretes Ziel: den Sixpack, ein bestimmtes Zielgewicht, einen Körperfettanteil unter X oder vielleicht einen Bizepsumfang von einem Meter!

Du wirst scheitern!

Vergiss es, du wirst scheitern! Warum? Weil du einen Traum verfolgst, einen nebeligen und diffusen Glauben an eine bessere Zukunft. Das ist wie Lotto spielen, ohne einen Schein auszufüllen. Kennst du die Definition von Wahnsinn?

Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

– Albert Einstein soll das formuliert haben. Schau dich um, du kennst sicher einen Dicken oder einen Raucher, der immer wieder ausspricht, dass er bald sein Leben ändern wird und es trotzdem nie tut. Oder bist du diese Person gar selbst?

Such dir dein Ziel!

Scheiße, das Leben ist keine Kirmes. Ziele zu erreichen ist kein Zuckerschlecken, sondern harte und konsequente Arbeit. Aber ohne Ziel gibt es auch keinen Weg. Überleg dir also ein konkretes Ziel, ein realistisches, vor allem aber definierbares Ziel.

  • Willst du einen Marathon laufen? Dann ist dein Ziel 42, 195 Kilometer am Stück zu laufen. Easy. Erstmal 30 Minuten, dann irgendwann 60. 15 Kilometer, 20, 30, 40 – Boom, du bist Marathonläufer.
  • Du willst einen Sixpack. Sprich es aus – schreib dir mit Edding an die Wand im Flur: „Ich will einen Sixpack!“ Und dann machst du neben dem üblichen Sportprogramm und einer megastrikten Ernährung jeden verdammten Tag noch 20, 50, 100 Sit-Ups, Crunches oder Leg-Lifts.
  • Hast du ein Wunschgewicht? Unterteile dieses Ziel in kleinere Etappen, inklusive Zeitmarken. Fang klein an und steigere dich. Realistisch. 2 kg pro Monat sind erreichbar. Alles andere sind leere Werbeversprechen. Und wenn du doch schneller bist, dann freu dich halt über den Erfolg anstatt dich vom Misserfolg einschüchtern zu lassen.

Versuch nicht „fit zu werden“, um gut auszusehen, oder irgendein/en Mädchen/Jungen zu beeindrucken. Such dir ein konkretes Ziel. Am besten sogar ein Ziel, das mit einer Sportart zusammenhängt. Ein Dunking, ein Freistoß mit über 100 km/h, einen Aufschlag über 150 km/h – was weiß ich, was du so treibst.

Warum ich heute so fies bin? Ich will deinen Ehrgeiz wecken. Und damit will ich deinen Stolz befeuern. Ziele zu erreichen ist ein Hochgefühl, dass unfassbare Emotionen und Energie weckt. Schreib dein Ziel auf einen Zettel, in kleinen Schritten und jedes mal, wenn du ein Etappenziel erreicht hast, machst du einen Haken dahinter. Hol dir die Kraft der Disziplin. Du schaffst das!

Was ist dein Ziel?

Fiese Motivatorgrüße,
Dein Chris!

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