Unzählige, eigentlich feststehende Fitnessregeln sind über die Jahre widerlegt worden. Einige davon halten sich aber dennoch. Heute erklären wir fünf davon für obsolet: einmal lesen und dann vergessen, bitte!

Mythos #1: Iss‘ nichts am späten Abend!

Wie war das bei den Gremlins? Nicht mir Wasser in Berührung kommen lassen und nicht nach Mitternacht füttern. Für Gremlins mag das gelten, aber wir dürfen auch abends noch etwas essen ohne dass wir uns in kleine dicke Monster verwandeln. Für was soll das späte Essen überhaupt schlecht sein: Für den Muskelaufbau?, den Fettabbau?, die metabolische Gesundheit?, die Zähne? Pauschalaussagen sind immer gefährlich und diese ganz besonders. Es zählt noch immer das „Energie rein – Energie raus“-Prinzip. Klar, ohne Bewegung lagert der Körper aufgenommene Energie als Fett ab, aber wenn du ausreichend trainierst ist es völlig egal, wann du diese Energie zu dir nimmt.

Mythos #2: 100 Crunches am Tag und du bekommst einen Sixpack

Okay, 100 Crunches am Tag werden deine Bauchmuskeln auf Trab bringen und die Muskulatur deutlich steigern. Aber das Ziel Sixpack wirst du so nicht erreichen. Wir haben das hier schon behandelt und wiederholen es gerne noch einmal. Den Sixpack erreichst du nur über den Körperfettanteil. Bei Männern kommt der Sixpack meist, wenn du die 10% Körperfettanteil unterschreitest.

Mythos #3: Frauen bekommen durch Krafttraining eine Bodybuilderfigur

Blödsinn. Für extremen Muskelaufbau auch ein hoher Testosteronspiegel notwendig, den Frauen einfach von Natur aus nicht mitbringen. Es ist leider so, dass das Bild von männlich aussehenden Frauen in der Bodybuilderszene einfach daher kommt, dass sich die Damen in der Szene gerne Testosteron zuführen, um den extremen Muskelaufbau künstlich anzukurbeln. Liebe Frauen. Wenn ihr euch ordentlich ernährt und ohne chemische Supplements trainiert, werdet ihr eure Weiblichkeit auch nicht verlieren.

Mythos #4: Ausdauer- und Krafttraining zu kombinieren ist kontraproduktiv

Hier ist wenigsten ein Fünkchen Wahrheit drin. Ausdauertraining unmittelbar vor dem Krafttraining kann die Zuwächse in Sachen Kraft und Muskulatur negativ beeinflussen. Das bedeutet aber nicht, dass das Krafttraining dann sinnlos wäre. Wenn das Ziel der unbedingte Aufbau von Muskelmasse ist, dann, und nur dann solltest du achtsam Cardiotraining betreiben und die Einheiten auf 30 Minuten beschränken und auf trainingsfreie Tage legen.

Wir wollen allerdings die Gesamtfitness fördern und euch zu fitteren, gesünderen und leistungsfähigeren Menschen machen und empfehlen Kraft- und Ausdauertraining zu trennen, um die maximale Effektivität beider Sportarten zu gewährleisten.

Mythos #5: Je stärker man schwitzt, desto härter trainiert man

Ohne Schweiß kein Preis? In Wirklichkeit gibt es überhaupt keinen Zusammenhang zwischen der Stärke des Schwitzens und der Effektivität des Trainings. Schwitzen ist eine ganz simple Reaktion des Körpers, um sich abzukühlen. Wer hart trainiert, trainiert hart – so einfach ist das!

 

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